KIN 2.2010

KIN 02.2010

12.04.2010

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Pressestelle – Alexandra Klaus; Nina Vennhoff
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01 Holland Art Cities: Alte Meister, junge Mode

Während des Themenjahres „Holland Art Cities“ stellen die niederländischen Großstädte ihre Kunstschätze zur Schau. Beteiligte Museen sind in Amsterdam das Van Gogh Museum, die Hermitage, das Rijksmuseum und das Stedelijk Museum, das seine Pforten im Jahr 2011 für Besucher öffnen wird. In Den Haag sind es das Gemeentemuseum und das Mauritshuis, in Utrecht das Museum Catharijneconvent und das Centraal Museum sowie in Rotterdam das Museum Boijmans Van Beuningen und die Kunsthal.

Stedelijk Museum eröffnet erst 2011

Zu den Höhepunkten der Sonderausstellungen zählen eine große Gauguin-Schau im Van Gogh Museum, filigrane und pompöse Goldschmiedearbeiten im Museum Catharijneconvent in Utrecht, Werke des jungen Vermeer im Mauritshuis Den Haag oder eine Ausstellung des Fauvisten Kees van Dongen im Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam. Das Stedelijk Museum Amsterdam wird leider nicht wie geplant Ende 2010 öffnen, teilte die Museumsdirektorin Ann Goldstein jetzt mit. Möglicherweise kann aber Ende 2010 zumindest der renovierte Anbau mit Kunst des Museums besichtigt werden.

"Holland Art Cities“ spielt sich nicht nur im Museum ab: Das Rahmenprogramm lockt mit zahlreichen Veranstaltungen und sorgt für zusätzliche Dynamik in den vier großen Städten. Ergänzend zur Bildenden Kunst kommen hier auch andere Genres zum Tragen: Musik, Tanz und Film. In Utrecht gibt es beim Festival Alte Musik historische Klänge zu belauschen, während das International Documentary Film Festival Amsterdam Nachdenkliches und Sozialkritisches aus aller Welt zeigt. Die Tanzhauptstadt Den Haag feiert beim Holland Dance Festival innovatives Talent, und beim North Sea Jazz Rotterdam geben sich Stars wie Norah Jones oder Sonny Rollins das Mikro in die Hand.

 

02 Gold im Centraal Museum Utrecht

Der niederländische Modeschöpfer, Performancekünstler und Designer Aziz Bekkaoui (*1969) garantiert ungewöhnliche Blickwinkel und Assoziationen in der Ausstellung „Gold“, die diesen Sommer im Museum Catharijneconvent in Utrecht zu sehen ist.

Schutz, Verzierung, Macht, Unvergänglichkeit, Wert und Verehrung sind Themen, bei denen Gold eine wichtige Rolle spielt. Einmal symbolisch, ein andermal faktisch. Kronen, Zepter und Ikonen werden seit Jahrhunderten aus Gold hergestellt, und noch heute ist das Edelmetall in vielerlei Hinsicht wertvoll. Bei den prächtigen, mit Gold dekorierten Gemälden, Skulpturen, Manuskripten, Kelchen und Gewändern der Kollektion des Catharijneconvents wird die Religionstradition deutlich, dass Gold als einziges Material würdig ist, das Göttliche zu verehren. Für die Ausstellung nutzt Aziz die Museumskollektion als Ausgangspunkt und fügt ihr auffallende, reizvolle, überraschende alte, moderne und zeitgenössische Leihgaben hinzu.

„Gold”– 12. Juni 2010 bis 6. Januar 2011

Museum Catharijneconvent Utrecht, Lange Nieuwstraat 38

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr; samstags, sonntags 11 bis 17 Uhr

www.catharijneconvent.nl; www.hollandartcities.com

 

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03 Der junge Vermeer im Mauritshuis

Diffuses Licht fällt durch das erhöhte Fenster auf die Magd, während sie Milch in einen Bottich gießt. „Das Milchmädchen“ ist eines der bekanntesten Bilder Jan Vermeers und Zeugnis der niederländischen Genremalerei des Goldenen Jahrhunderts. Die frühe Schaffensphase des Meistermalers ist vom 12. Mai bis 22. August in der Königlichen Gemäldegalerie Mauritshuis Den Haag zu sehen. Die Ausstellung zeigt Vermeers Suche nach einem eigenen Stil. Einem Stil, den er schnell gefunden hat: In seinem lediglich  43 Jahre währenden Leben kreierte er nur rund 37 Werke des alltäglichen Lebens, die unverkennbar von ihm stammen: eine Frau bei der Musikstunde, eine Briefe schreibende Dame oder einen Karten studierenden Geographen. Fast alle tragen seine typische Handschrift, nur das Frühwerk unterscheidet sich von allen anderen Arbeiten.

Als Vermeer im Alter von rund 21 Jahren mit der Malerei begann, befasste er sich vor allem mit traditionellen Schilderungen aus der Bibel und der klassischen Mythologie. Die frühen Arbeiten unterschieden sich daher nicht allein thematisch vom Spätwerk, sondern auch stilistisch. Drei Exponate seiner prägenden jungen Jahre kommen in der Ausstellung „Der junge Vermeer“ zum Tragen: „Diana mit ihren Gefährtinnen“ aus der hauseigenen Sammlung des Mauritshuis, „Christus bei Maria und Martha“ aus der National Galleries of Scotland in Edinburgh und „Bei der Kupplerin“ aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Alle drei Werke wurden unlängst restauriert und sind nun zum ersten Mal gemeinsam in den Niederlanden zu sehen. Zudem verdeutlichen zwei der späteren Arbeiten die Entwicklung seines Malstils deutlich – beide aus der festen Sammlung des Mauritshuis. Es sind die „Ansicht von Delft“ und das populärste Bild seines Schaffens, das Weltruhm erlangte: das „Mädchen mit dem Perlenohrring“.

„Der junge Vermeer“ – 12. Mai bis 22. August

Mauritshuis Den Haag, Korte Vijverberg 8, Den Haag.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr

www.mauritshuis.nl; www.hollandartcities.com

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04 Olafur Eliasson in Rotterdam

Eigens für das Rotterdamer Museum Boijmans Van Beuningen hat der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson 2005 ein Kunstwerk kreiert, in dem die Visualisierung von Lichtwellen im Vordergrund steht. „Notion Motion” ist die  interaktive, 1500 Quadratmeter große Installation betitelt, welche vom 29. Mai bis 17. Oktober erneut im Rotterdamer Museum Boijmans van Beuningen zu sehen ist.

Notion Motion besteht aus drei Installationen, bei denen die Interaktion zwischen Wasser, Licht und den Besuchern im Fokus steht. Mit einfachen Mitteln schafft der Künstler eine überwältigende visuelle Welt, die zugleich minimalistisch   gehalten ist.

Die Kunstinstallation steht in einer Reihe von Werken, die eigens für das Museum Boijmans van Beuningen gefertigt wurden. So etwa Walter de Marias „A Computer Which Will Solve Every Problem in the World / 3-12 Polygon”, Ernesto Netos „Celula Nave”, Martin Kippenbergers „Amerika Amerika” und jüngst Carsten Höllers Installation  „Divided Divided“.

Olafur Eliasson (*1967) hat in den vergangenen 15 Jahren ein Œuvre aufgebaut, das aus Regenbogen, Sonnenuntergängen, Wasserfällen, Geruchsmauern, Nebel, Lichtbündeln und Periskopen besteht. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler seiner Generation. Seit 1995 präsentiert er Ausstellungen in den wichtigsten Museen der Welt, darunter 2003 seine gefeierte gelbe Sonne in der Londoner Tate Modern. Jüngst kreierte Eliasson vier große künstliche Wasserfälle am Ufer des Hudson in Manhattan, New York. 

„Notion Motion” - 29. Mai bis 17. Oktober

Museum Boijmans Van Beuningen, Museumpark 18-20, Rotterdam

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

www.boijmans.nl; www.hollandartcities.com

 

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05 Miro und Jan Steen im Rijksmuseum

Joan Mirós Serie „holländische Interieurs” ist vom 15. Juni bis 13. September erstmals im Rijksmuseum Amsterdam zu sehen. Miró (1893-1983) bereiste 1928 die Niederlande und besichtigte bei dieser Reise auch das Rijksmuseum. Zwei Gemälde  der beiden holländischen Meister des 17. Jahrhunderts, Hendrick Sorg (ca. 1611-1670) und Jan Steen (ca. 1600-1679), inspirierten ihn zu einer Serie von drei Werken, die als Höhepunkte des frühen surrealistischen Œuvre Miros gelten. Zusätzlich inspiriert von Postkarten mit Gemälden aus dem Rijksmuseum, begann Miro nach seiner Rückkehr nach Katalonien eine Umwandlung der alten Vorlagen in sein eigenes, neues Werk, ein Vorgang, der auch als „kreatives Kopieren“ bekannt ist.

Seine daraus entstandene Serie „holländische Interieurs”, die auch Zeichnungen und Skizzen beinhaltet, wurde noch nie zuvor im Zusammenhang mit diesen Werken aus dem 17. Jahrhundert gezeigt. Die Ausstellung im Rijksmuseum ist daher eine spannende Begegnung zwischen dem Goldenen Zeitalter der Niederlande und der Avantgarde-Bewegung des 20. Jahrhunderts.

„Miró & Jan Steen“ 15. Juni bis 13. September 

Rijksmuseum Amsterdam, Jan Luijkenstraat 1, Amsterdam

Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 20.30 Uhr

www.rijksmuseum.com; www.hollandartcities.com

 

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06 Festivals in den Großstädten

North Sea Jazz Festival:

Bekannte Größen und junge Talente

Jazzfreunde aus aller Welt kommen vom 9. bis 11. Juli nach Rotterdam, wo das  international bekannte North Sea Jazz Festival über die Bühne geht. Seit dem Start im Jahre 1976 hat sich das North Sea Jazz Festival von einer relativ intimen Veranstaltung zum größten Jazzfestival der Welt entwickelt. Von Beginn an zog das Festival Jazz-Legenden an wie etwa Sarah Vaughan, Count Basie, Dizzy Gillespie und Stan Getz sowie bekannte niederländische Avantgarde-Künstler. Neben bekannten Größen wie Nat Adderley, Erykah Badu, Paul Anka, Steve Coleman, Miles Davis, Candy Dulfer, Ibrahim Ferrer, Ella Fitzgerald, Alicia Keys, Lionel Hampton, Al Jarreau, B.B. King, Wynton Marsalis, Herbie Hancock, Jamiroquai oder The Zawinul Syndicate, bot das North Sea Jazz Festival schon immer auch jungen Talenten eine Bühne.

Inzwischen findet das Festival in Rotterdam an 15 Veranstaltungsorten statt, es treten rund 1300 Künstler auf und etwa 65.000 Musikfreunde genießen pro Jahr das hochkarätige Programm.  North Sea Jazz ist vor allem bekannt für die diversen Genre die es vereint, vom traditionellen New Orleans Jazz, Swing, Bop, Free Jazz, Fusion, Avantgarde Jazz und Elektronischem Jazz über Blues, Gospel, Funk, Soul bis hin zu  R&B, HipHop, World Beat und Latin. Auch jungen Musikliebhabern bieten die Organisatoren des Festivals in Zusammenarbeit mit dem Theater Lantaren/Venster beim North Sea Jazz Festival for Kids ein eigenes Programm mit Konzerten und Workshops.

Das detaillierte Programm wird am 28. April veröffentlicht, aber einige Künstlernamen wurden bereits bekanntgegeben:  so darf sich das Publikum u.a. freuen auf Earth Wind and Fire, Diana Krall, Corinne Bailey Rae, Pat Metheny Group, Joss Stone, Sonny Rollins und  Norah Jones.

www.northseajazz.com

Art Amsterdam

26. bis 30. Mai

Amsterdam gilt als junge, dynamische Stadt, deren Bewohner sich durch ein Gefühl für Trends und Zeitgeist auszeichnen. Diesem Ruf wird die Grachtenstadt am IJ vom 26. bis 30. Mai alle Ehre machen, wenn mit der Art Amsterdam eine der wichtigsten Messen für zeitgenössische und moderne Kunst stattfindet. Rund 130 Galerien aus aller Welt zeigen die Werke ihrer jungen Talente im Amsterdamer RAI. Das Angebot umfasst sowohl Fotografie, Malerei und Videokunst als auch Zeichnungen, Installationen und Skulpturen. Eine Premiere wird in diesem Jahr der Programmteil „No Holds Barred“, der sich großformatigen Präsentationen widmet.

www.artamsterdam.nl (auf Englisch)

Festival Classique

18. bis 20. Juni

Alte Musik, junges Festival: Zum vierten Mal wird 2010 im Rahmen des Festival Classique klassische Musik in der Den Haager Innenstadt erklingen. Bekannte Musiker und aufstrebende Talente geben zahlreiche Konzerte an stimmungsvollen Orten, wie etwa von einem schwimmenden Konzertsaal auf dem Hofvijver aus. In Kombination mit den festlich illuminierten Regierungsgebäuden des Binnenhofs bietet sich den Zuhörern so ein Erlebnis der besonderen Art. Abgerundet wird das Programm durch exklusive kulinarische Arrangements.

www.festivalclassique.nl  

 

07 Niederländisches Design bei RUHR.2010

Fliegende Grasteppiche und kreative Schlafstätten:

Niederländisches Design bei RUHR.2010

Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt 2010, und die Holländer feiern unter dem gemeinsamen Kennzeichen NL-RUHR kräftig mit. An mehr als 150 Aktivitäten im Revier wird das Nachbarland beteiligt sein. Auf der Ebene der europäischen Länder sind die Niederlande somit der Partner, mit dem RUHR.2010 die intensivste Zusammenarbeit verbindet. Natürlich ist auch Dutch Design vertreten.

Selbst Gäste im Revier, werden Niederländer einige ungewöhnliche Orte neu gestalten und an diesen zeitweise selbst in die Rolle des Gastgebers schlüpfen. Das Projekt nennen sie dann konsequenterweise auch „GastGastgeber“. Ab dem 1. Mai geht es los. Dann öffnet die erste Unterkunft in Oberhausen ihre Pforten – tagsüber zum Besichtigen und am Abend zum Schlafen. Wer jetzt an ein klassisches Designhotel denkt, der kennt die Holländer schlecht. GastGastgeber hat sich mit der Künstlergruppe KiT e.V. aus Oberhausen zusammengetan und macht aus dem ehemaligen Wasserturm am Bahnhof ein Übernachtungserlebnis. Die Nacht verbringt man hier nämlich in einem Vasenzimmer. Jurgen Bey, der ehemalige Kreativkopf von Droog Design, hat sich dies einfallen lassen und noch dazu sieben weitere Gästebetten verteilt, auf Bibliothek- und Esszimmer. Alles komplett in holländischem Design. Die Übernachtung ist natürlich einschließlich „lekker“ Frühstück beim Bäcker in der Bahnhofshalle.

Einen Vorgeschmack auf preisgekröntes niederländisches Design gibt es übrigens jetzt schon im red dot design Museum auf Zeche Zollverein in Essen. Dort liegt bis zum 2. Mai der kleine Bruder des „Flying Grass Carpet“ in der Ausstellung „Best of Dutch Design“. Der Kunstrasenteppich gewann 2009 den Dutch Audi Design Award und ist somit Teil der Gewinnerschau in Essen. Das 900 Quadratmeter große Original wird dann im Juli den Essener Willy-Brandt-Platz in eine grüne Oase verwandeln und zum gemeinsamen Picknick, Sonnenbaden und Entspannen einladen. Und zwar einen ganzen Monat lang.

Alle 150 Aktivitäten von NL-RUHR und GastGastgeber: www.nl-ruhr.de

 

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Vorschau

Wiederauferstehung einer Stadt:

Rotterdam lädt zum Gergiev Festival

Unter dem Titel „Wiederauferstehung“ rückt das Gergiev Festival unter der künstlerischen Leitung von Topdirigent Valeri Gergiev vom 3. bis 10. September den Wiederaufbau Rotterdams nach der Bombardierung am 14. Mai 1940 in den Mittelpunkt.

Durch das Bombardement wurde die Hafenstadt dem Erdboden gleichgemacht, doch erstand Rotterdam nach dem Zweiten Weltkrieg neu: moderne Architektur und eine lebendige Innenstadt prägen heute das Bild. Diese Wiederauferstehung thematisiert Gergiev in der 15. Ausgabe des nach ihm benannten symphonischen Festivals. Der musikalische Fokus liegt auf Mahler, Britten, Schostakowitsch und zeitgenössischem Repertoire. Um das Thema zu stützen, werden Konzerte an verschiedenen Orten in der Stadt aufgeführt, die symbolisch für Zerstörung und Wiederaufbau stehen. Die Zeitspanne reicht vom morgendlichen Programm bis zum Nachtkonzert. Geboten wird beispielsweise eine Führung entlang der Feuergrenze von 1940. Die Tour am 4. September wird ergänzt durch Mini-Konzerte mit einer besonderen Rotterdamer Note.

Für Touristen bietet das Festival die Gelegenheit, die Stadt und ihre Geschichte in einem musikalischen Kontext kennenzulernen. Konzerte des Rotterdam Philharmonic Orchestra, geleitet von  Valeri Gergiev und Yannick Nézet-Séguin, stehen im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Programms.  

Das Gergiev Festival will Brücken zwischen verschiedenen Genres und Musikepochen bauen. Neue Musikergenerationen geben alten Werken frische Klänge, bekannte Meisterwerke erhalten einen unerwarteten Kontext. Oper, Symphonie und Kammermusik treten mit Film und anderen Kunstformen in Dialog. Das Programm wird begleitet von internationalen Dokumentar- und Spielfilmen.

Hinweis für Redaktionen: Rotterdam Marketing bietet Journalisten anlässlich des Gergiev Festivals eine Pressereise an. Bei Interesse nehmen Sie bitte direkt Kontakt auf mit Alexander Haan, Pressereferent Rotterdam Marketing, E-Mail:  a.haan@rotterdam-marketing.nl

www.niederlande.de; www.rotterdam.info

Kees van Dongen:

Rotterdamer Künstler im Museum Boijmans Van Beuningen

Der Rotterdamer Künstler Kees van Dongen machte sich einen Namen in Paris, wo er einige Zeit ein Atelier mit Picasso teilte. Eine Ausstellung im Rotterdamer Museum Boijmans van Beuningen beleuchtet vom 18. September 2010 bis 23. Januar 2011 seine Entwicklung als Künstler, von den Anfängen über seinen Durchbruch bis hin zu seinem späteren Erfolg. Der Schwerpunkt liegt auf der Periode, die als grundlegend für sein Künstlertum gilt, die Jahre 1907-1914. Eine Auswahl von 80 Gemälden (Kern- und Schlüsselstücke), zeigt von einem Rückblick aus gesehen ein Bild der Hauptentwicklungsphasen von Van Dongen.

www.hollandartcities.com; www.boijmans.nl

„Rietvelds Universum”:

Ausstellung im Centraal Museum Utrecht

Das Centraal Museum in Utrecht widmet vom 20. Oktober 2010 bis 11. Januar 2011 eine große Ausstellung unter dem Titel „Rietvelds Universum" dem berühmtesten Sohn der Stadt. In der Schau wird das Werk des Möbelschreiners und Architekten Gerrit Thomas Rietveld (1888-1964) im Kontext der internationalen Moderne vorgestellt. Das Centraal Museum besitzt die größte Sammlung mit Entwürfen von Rietveld weltweit. In Utrecht befindet sich auch das auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehende Rietveld-Schröder-Haus. Im gesamten Jahr 2010 feiert Utrecht das „Rietveld Jahr“ mit besonderen Ausstellungen, Führungen und Workshops.

www.hollandartcities.com; www.centraalmuseum.nl

 

 

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