Aktivurlaub / Radfahren in Limburg

Grenzenlos Radfahren in Limburg

Mal etwas anderes als Amsterdams Tulpen und Brüssels Pralinen entdecken? Dann sollte die nächste Urlaubsreise nach Limburg gehen, denn hier bezaubern beidseits der Maas edle Schlösser, stilvolle Kultur und Gaumenfreuden. Ein ausgezeichnetes Netzwerk lässt dabei Radlerherzen höher schlagen. Verschiedene thematische Arrangements (Maas & Wasser; Mode, Kunst & Design; Schlösser, Gärten & Weinberge sowie Tradition & Brauchtum) bringen Gästen durch grenzüberschreitende Radrouten die Vielfalt der belgischen und niederländischen Region näher.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Delikatessentour durch die lokale Küche Limburgs? Mit einem Ausflug zu den herrlichen Obstgärten der Gegend? Erkundungstouren zu geschichtsträchtigen Schlössern? Shoppen in Hasselt und Maastricht? Bootfahren auf der Landesgrenze? Insgesamt siebzehn attraktive Pakete wurden von den Tourismusbüros Limburgs geschnürt, um Aktivurlaubern die Provinzen vorzustellen. Die Arrangements enthalten neben Übernachtungen in Sternehotels, kulinarische Kostproben, Fahrradkarten und thematische Routenführer.

Stadtkinder und Landratten kommen in Limburg gleichermaßen auf ihre Kosten. So können Trendshopper auf einem Designfahrrad durch Maastricht radeln und das vielfältige Shoppingangebot der Stadt genießen. Abends lockt das wilde Nachtleben der niederländisch-limburgischen Hauptstadt. Nicht nur hier, sondern auch im belgischen Tongeren lassen sich beeindruckende Spuren römischer Geschichte entdecken.

Mit allen Wassern gewaschen
Für Bootsmänner hat das Routennetzwerk gleich mehrere Angebote im Gepäck: Zahlreiche Anlegepunkte an den Ufern der Maas ermöglichen es Radfahrern, ihr Zweirad einmal stehen zu lassen und den Fluss mit der Fähre entlang zu schippern oder diesen einfach nur zu überqueren.

Und natürlich dürfen auf einer Reise durch das historische Limburg Schlössertouren nicht fehlen. Eine der Routen beginnt im südlich von Venlo gelegenen Klosterdorf Steyl mit seinen Gärten und ehemaligen Handelshäusern und endet im historischen Städtchen Baarlo. Eine weitere führt durch die verträumte Schlosslandschaft Hespengau. Obstplantagen, Baumschulen und Weinberge säumen den Weg, an dem ein fast jedes Dorf sein eigenes Palais zu haben scheint.

Wer sich zwischendurch eine Erfrischung gönnen will, kann das auf belgischer Seite in Fahrradlokalen, den so genannten „Fietscafés“ tun. Diese Gaststätten haben neben frühen Öffnungszeiten u.a. einen Fahrradunterstand, Reifenflickset und Luftpumpe zu bieten. Zusätzlich gibt es elf „Start- und Servicepunkte für Radfahrer“, die zum Beispiel über eine komplett ausgerüstete Fahrradwerkstatt und Leihfahrräder verfügen. Im hügeligen niederländischen Süden kann man mit dem „groene fiets” (grünes Fahrrad) mit Elektroantrieb die Hügel erklimmen.

Dank der genauen Beschilderung von Knotenpunkt zu Knotenpunkt finden sich Radfahrer auf dem 3.500 Kilometer langen Netzwerk leicht zurecht. Viele Wege führen durch malerische Dörfer und Landschaften, fernab von großen Straßen. Die meisten Angebote sind nicht nur zur Hauptsaison sehenswert, sondern auch für einen Urlaub im Herbst attraktiv. Im Oktober und November können Aktivurlauber zum Beispiel die Erntezeit in Limburg erleben.

Mittlerweile wird das im belgischen Limburg entwickelte Knotenpunktsystem sogar in Teilen von Nordrhein-Westfalen angewendet. Bei den abwechslungsreichen Paketen des Routennetzwerks kommen Feinschmecker ebenso auf ihre Kosten wie Kunstliebhaber und Seefahrer. Also: Raus aus dem Sessel – rein in den Sattel!

Weitere Informationen sowie die kostenlose Broschüre „Grenzenloses Radfahren in beiden Limburgen“ unter: http://www.holland.com/de/Tourist.htm, www.radfahreninlimburg.com

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