Städtenewsletter Nr. 3/2011
07.09.2011

01 Den Bosch singt: Barbershop-Festival
03 Historisch shoppen in Den Haag
05 High Tech-Römer in Nimwegen
06 Öko-Taxis in Den Haag und Arnheim
07 Uralter Textilmarkt in Utrecht
08 Groningen ist Hauptstadt des Geschmacks
09 Neue Mini Mall in Rotterdam
10 Schnelltour durch Amsterdams Geschichte

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Pressestelle – Alexandra Klaus, Nina Vennhoff
Tel. 0049-221-925717-23 – presse(at)niederlande.de
Postfach 27 05 80, D-50511 Köln, http://www.holland.com/de/Tourist.htm

01 Barbershop-Festival in Den Bosch
Tausende Sänger ziehen durch die Stadt
Die niederländische 's-Hertogenbosch (Den Bosch) ist am 23. und
24. September 2011 bereits zum siebten Mal Schauplatz des Internationalen Festivals „Barbershop Meeting“. Bei einem der größten Open-Air-Festivals dieser Art in Europa treten Chöre auf, die den für den Barbershop-Stil typischen vierstimmigen A-Capella-Gesang vortragen – ohne Jurybewertung, ohne Zwang, allein aus Freude am Singen und zur Unterhaltung der Zuschauer. Am Freitagabend, 23. September, gibt es das Konzert „Champions Night“, bei dem besonders erfolgreiche Quartette und Chöre auftreten. Am 24. September treten alle angemeldeten Teilnehmer in Den Bosch auf. Am Samstagmorgen versammeln sich die Sänger gegen Mittag im „Theater aan de Parade“, wo Sie mit Kaffee und der lokalen Spezialität „Bossche Bol“ empfangen werden. Dann gehen die Chöre mit einem Stadtführer durch die schöne Innenstadt und singen an verschiedenen Stationen: In Cafés und Kneipen, an Straßenecken sowie auf öffentlichen Plätzen. Traditionell endet der Tag mit einem „Massen-Singen“. Tausende Sängerinnen und Sänger werden beliebte Barbershop-Lieder vortragen.
Barbershop-Quartetts oder Chöre können sich noch per E-Mail anmelden: Barbershopfestival.secretariaat@duketownbs.nl
Weitere Informationen: www.duketownbarbershopsingers.nl; www.vvvdenbosch.nl; www.niederlande.de/stadt
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02 Schaluppen-Parade in Breda
Wettbewerb beleuchteter Boote
Der Grachtengürtel in Breda bildet am 17. September wieder die Kulisse für die „Verlichte Sloepenparade“ (beleuchtete Schaluppen-Parade). Bootsbesitzer können mit ihrem Boot vom Café Markthoek bis zum neuen Hafen fahren. Dort wird das Wasserfahrzeug dann von einer Jury beurteilt. Die Boote werden nach Originalität, Verarbeitung und Ausführung bewertet. Verschiedene Musikkapellen sorgen für musikalische Untermalung. Die Teilnahme kostet zehn Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Boote versammeln sich um 19 Uhr am Marksingel, Start der Parade ist um 20 Uhr. Gegen 21 Uhr fahren die Boote in den Hafen ein, um 21.45 Uhr werden die Gewinner bekanntgegeben und die Preise überreicht.
Weitere Informationen: www.vvvbreda.nl; www.niederlande.de/stadt
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03 Lichtjesroute Eindhoven
Bunte Lämpchen leuchten in der Stadt
Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, geht Besuchern des niederländischen Eindhovens Jahr für Jahr ein Licht auf: Die Heimat der Glühlampe, die dort jahrzehntelang von Philips produziert wurde, erstrahlt im Herbst im Lichterglanz. Diesmal wollen die Initiatoren Alt und Jung vom 18. September bis zum 9. Oktober mit den bunten Lämpchen und Installationen verzaubern. Die „Lichtjesroute“ ist eine 25 Kilometer lange, beleuchtete Route durch die Stadt. Egal, wo Besucher beginnen: viele bunte Lämpchen weisen ihnen den Weg. Der Zugang ist gratis.
Entstanden ist die Tradition der stimmungsvoll beleuchteten Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges. Zum Gedenken an die Befreiung durch die Alliierten, am 18. September 1944, erstrahlten in und an allen Häusern, Gärten, Straßen und Plätzen von Eindhoven Lichter. Schon damals drückten die Bewohner der im Krieg stark zerstörten Stadt Freude und Dankbarkeit aus, wieder in einem freien Land leben zu dürfen. Diese Geste wird bis heute fortgesetzt – hauptsächlich übrigens durch viele ehrenamtliche Helfer – und durch die rund 200.000 Besucher, die jährlich eigens für das Festival anreisen, weiter befeuert.
Weitere Informationen: www.niederlande.de/stadt www.lichtjesroute.org (nur auf Niederländisch, mit Karte)
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04 Shopping-Ausstellung in Den Haag
Einkaufen wie Anno Dazumal im Historischen Museum Den Haag
Das Historische Museum Den Haag zeigt vom 24. September bis einschließlich 8. Januar 2012 unter dem Titel "MijnDenHaag*Winkelt“ (Mein Den Haag kauft ein) eine Ausstellung rund um alte und moderne Geschäfte in Den Haag. Die Sonderausstellung zeigt, wie sich die Stadt zu einem beliebten Einkaufszentrum entwickelt hat, mit kleinen Boutiquen, schicken Modeläden, (Super-)Märkten, Fachgeschäften und gehobenen Kaufhäusern. Das Highlight der Ausstellung ist eine Rekonstruktion des Hutladens „Bik“, wo sowohl der reiche „Hagenaar“ wie auch der arme „Hagenees“ einst seine Kopfbedeckung kaufte.
Die Ausstellung will Besucher auch zum eigenen Einkaufsbummel durch die Residenzstadt anregen. Begleitend erscheint daher eine Broschüre mit Einkaufsrouten durch Den Haag. Die Stadt hat noch zahlreiche historische Geschäftsfassaden und Läden vorzuweisen. Die Route führt vom Museum durch die Innenstadt und leitet den Touristen entlang der Geschäfte von einst, aber vor allem von heute.
Den Haag Historisches Museum, Korte Vijverberg 7, 2513 AB Den Haag, geöffnet von Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen: www.haagshistorischmuseum.nl (auf Englisch), www.denhaag.info; www.niederlande.de/stadt
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05 High-Tech-Römer in Nimwegen
Museum Het Valkhof zeigt antike Entwicklungen
Mit technischen Entwicklungen wie Computern, Mobiltelefonen und Navigationssystemen sind wir längst in eine High-Tech-Ära eingetreten. Aber vor 2000 Jahren waren die Römer im Bereich Technik bereits auf einem Niveau, das uns heute unglaublich anmutet: sie bauten Tempel und Straßen, entwarfen Aquädukte, Fußboden-heizungen und Katapulte. Die Römer waren wie die Menschen heute fortlaufend damit beschäftigt, ihre Lebensqualität zu verbessern. Sie holten sich Inspirationen bei anderen Kulturen und entwickelten dabei selbst diverse neue Technologien.
In einer Ausstellung unter dem Titel „High Tech Römer – Technik im Altertum“ zeigt das Museum Het Valkof in Nimwegen vom 2. September bis zum 4. März 2012 technische Entwicklungen der Römer. In Kooperation mit dem LVR-Landesmuseum in Bonn und zwei Wissenschaftszentren, dem Museon in Den Haag und Technopolis in Mechelen, hat das Museum Het Valkhof eine interaktive Ausstellung entwickelt, die es den Besuchern ermöglicht, alle Maschinen, Installationen und Gerätschaften selbst auszuprobieren. Man erfährt, für was eine bestimmte Maschine in der Römerzeit eingesetzt wurde. Ergänzend werden archäologische Funde präsentiert, welche die Nutzung technischer Errungenschaften in der damaligen Zeit belegen. Es werden verschiedene Themen behandelt, wie etwa Technik und Technologie im Bauwesen, Wassernutzung, Straßenbau, Maschinen, Militär und Luxus-Ausstattungen im Haus.
„High Tech Römer – Technik im Altertum“, 2. September bis 4. März 2012, Museum Het Valkhof, Kelfkensbos 59, 6511 TB Nijmegen, 6501 BL Nijmegen, Tel.: +31 (0)24 360 88 05, Email: mhv@museumhetvalkhof.nl
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, montags geschlossen.
Weitere Informationen: www.museumhetvalkhof.nl; www.vvvarnhemnijmegen.nl; www.niederlande.de/stadt
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06 Öko-Taxen
Grüne Stadtouren in Den Haag und Arnheim
In den niederländischen Städten Den Haag und Arnheim verkehren die grünen Taxis gCab, die Touristen seit neuestem auch für eine umweltfreundliche Stadtrundfahrt nutzen können. Die in auffallendem Grün lackierten Autos fahren mit Elektromotor und sind daher umweltfreundlich und (fast) geräuschlos. Das gCab fährt jeden Tag: in Den Haag werktags von 8 bis 22 Uhr, am Wochenende von 9 bis 11 Uhr. In Arnheim sind die Taxen von 10 bis 22 Uhr im Einsatz. Man kann sie im Straßenverkehr wie normale Taxen anhalten, oder man bestellt sie telefonisch unter: 088/0121000. Die Fahrtkosten beginnen bei fünf Euro für die ersten zwei Kilometer. Wer telefonisch oder per E-Mail ein Taxi bestellt, zahlt sieben Euro Starttarif, ab dem dritten Kilometer kostet jeder weitere Kilometer zwei Euro. In Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros Den Haag und Arnheim bietet gCabs auch grüne Stadtrundfahrten an. Kunden können zwischen kürzeren Routen mit Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten und längeren Touren in die Umgebung der beiden Städte wählen. Bei den Rundfahrten ist der Fahrer zugleich Stadtführer. Die Touren kosten ab 15 Euro für 15 Minuten (maximal drei Personen) bis zu 50 Euro für eine Stunde.
Weitere Informationen: www.g-cab.nl; www.denhaag.info; www.vvvarnhemnijmegen.nl
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07 Lapjesmarkt in Utrecht
Lapjesmarkt in Utrecht: Tuchtradition seit 400 Jahren
Der größte und älteste Textil-Markt in den Niederlanden ist der Lapjesmarkt in Utrecht: er findet seit über 400 Jahren in der Domstadt statt. Besucher können das ganze Jahr über jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr in der Breedstraat und dem Begninenhof (Begijnhof) an den Buden mit Tuch, Leinen und Stoffen entlang bummeln. Am 9. Mai 1597 hatte die Gemeinde Utrecht die Leinweber-Innung ermächtigt, zweimal im Jahr in Utrecht ihre Waren auf einem Leinen-Markt feilzubieten. Seither werden die Stoffe an dieser Stelle verkauft.
Weitere Informationen: www.toerisme-utrecht.nl; www.niederlande.de/stadt
08 Hauptstadt des Geschmacks
Groningen kocht in der Kirche
Groningen ist in diesem Jahr zur niederländischen „Hauptstadt des Geschmacks“ ausgerufen wurde. Das ganze Jahr über werden „schmackhafte“ Veranstaltungen organisiert, doch den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet im Oktober die „Woche des Geschmacks“. In dieser Woche gibt es jede Menge Aktivitäten zum Thema gesundes Essen und Kochen mit regionalen Produkten.
So wird etwa unter dem Motto „Groningen kocht“ am 1. Oktober in der Remonstrantenkirche ein spezielles Kochbuch mit Gerichten aus der Gegend präsentiert. Zugleich findet ein öffentliches Abendessen mit Speisen der Kochbuch-Autoren statt. Am selben Tag gibt es auf dem Vismarkt (Fischmarkt) eine Verkostung von Produkten aus der Region.
Am 3. Oktober kommt der bekannte niederländische Fernsehkoch Pierre Wind nach Groningen, um mit hunderten Kindern einen Eid auf gesunde Ernährung abzulegen. Dieses Gelöbnis wird auf dem Kindersymposium Vet Fit Noord in der Martiniplaza ausgesprochen. Das Symposium für Grundschulkinder steht ganz im Zeichen von gesundem Essen und Bewegung. Darüber hinaus stehen in dieser Woche bei verschiedenen Restaurants außergewöhnliche Menüs auf dem Speiseplan.
Weitere Informationen: www.toerisme.groningen.nl
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09 Neue Mini Mall in Rotterdam
Alter Bahnhof wird zum modernen Einkaufszentrum
Shoppingfreunde haben in Rotterdam seit Anfang September eine neue Anlaufstelle: die Mini Mall öffnete ihre Tore, was in diesem Fall wörtlich zu nehmen ist – das Einkaufszentrum versteckt sich hinter den ersten sieben Torbögen des ehemaligen Hofplein Bahnhofs in der Rotterdamer Innenstadt. Das Gebäude wurde komplett renoviert, und nun kommen darin alle Besucher vom Jazzliebhaber bis hin zur trendbewussten Touristin auf ihre Kosten. Auf einen Cappuccino ins „Lokaal Espresso“, zum Schuh-Shopping ins „VICO“, oder für einen neuen Haarschnitt ins „Salt Season“ – die Mini Mall setzt auf Vielfalt. Wie fast alle Geschäfte des Einkaufszentrums bietet auch das „ComicQuest“ ungewöhnliche Produkte (u.a. Comic-Hefte aus den 60er, 70er und 80er Jahren). Und das Jazz-Café „BIRD“ wartet neben mediterraner Küche mit einem abwechslungsreiches Musik-Programm auf; jedes Wochenende spielen bekannte Jazz-Größen und noch unentdeckte Talente. Die Mini Mall soll künftig auch als Veranstaltungszentrum für Festivals dienen.
Nähere Informationen: www.mini-mall.nl; www.rotterdam.info (beide auf Englisch); www.niederlande.de/stadt
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10 Schnelltour durch Amsterdams Geschichte
Neu im Amsterdam Museum: Historie im Schnelldurchlauf
Das Amsterdam Museum (ehemals Amsterdams Historisch Museum) eröffnet in Kürze eine neue Abteilung: Amsterdam DNA. Wie ein dreidimensionaler Reiseführer führt diese Präsentation den Besucher in 45 Minuten durch die Geschichte Amsterdams. Sorgfältig ausgewählte Exponate, darunter Neuerwerbungen und Leihgaben, erzählen in sieben Kapiteln die spannende und vielseitige Geschichte der Stadt. In jedem Kapitel bildet ein Exponat den Ausgangspunkt für die Geschichte der jeweiligen Epoche. Diese Geschichten werden in mitreißenden Animationen erzählt, die auf große gläserne Projektionsflächen mitten im Raum projiziert werden. Jeder Besucher erhält einen kleinen Führer, in dem die Animationen zu jeder Epoche in zehn verschiedenen Sprachen aktiviert werden können.
Die Ausstellung „Amsterdam DNA“ ist ein wichtiger Schritt bei der Neupositionierung des Amsterdam Museum. So ist Amsterdam DNA aus der Feststellung heraus entstanden, dass Touristen zwar gerne mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchten, allerdings nicht die Zeit haben, stundenlang durch das Museum zu streifen. Amsterdam DNA soll eine Einführung sein, eine attraktive Möglichkeit, Stadt und Bewohner in nur 45 Minuten besser kennen zu lernen.
Wie ein roter Faden ziehen sich die typischen Eigenschaften der Amsterdamer durch Amsterdam DNA: Unternehmertum, freies Denken, Kreativität und Bürgertum. In historischen Glanzzeiten – wie dem Goldenen Zeitalter und den 1970er Jahren – erlebten diese Eigenschaften ihren Höhepunkt. In Zeiten des Umbruchs, wie während der französischen Besatzung durch Napoleon und des zweiten Weltkriegs, gerieten sie hingegen unter Druck. Mit welchen der vier Eigenschaften der Amsterdamer DNA sich der Besucher am meisten verbunden fühlt, kann er selbst mittels eines interaktiven Spielelements in der Ausstellung entdecken. Die Spielergebnisse zeigen dem Besucher am Ende der Präsentation, welche Eigenschaft für ihn besonders interessant ist und auf welcher Route durch die Stadt er in diesem Bereich am meisten über die Stadt erfährt. Eigens für Amsterdam DNA wurden nämlich vier Stadtführungen für das Mobiltelefon entwickelt. Mit dieser MuseumApp wird der Besucher in Amsterdam an Orten entlanggeführt, die etwas über Unternehmertum, freies Denken, Kreativität oder Bürgertum aussagen.
Amsterdam Museum, geöffnet montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Die vier Eingänge des Museums befinden sich im Zentrum Amsterdams: Kalverstraat 92, Sint Luciënsteeg 27, Nieuwezijds Voorburgwal 357, Begijnslootsteeg
Weitere Informationen: www.amsterdammuseum.nl; www.iamsterdam.com; www.niederlande.de/stadt
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