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Touristik Informationen TIN Oktober 2009

43. Jahrgang /06.10.2009

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Pressestelle – Alexandra Klaus

Tel. 0049-221-925717-23 – presse(at)niederlande.de
Postfach 27 05 80, D-50511 Köln, www.niederlande.de

Für Urlauber ist das NBTC unter folgender Nummer telefonisch zu erreichen:

Tel.: 0049 (0)221 – 925717-0      
Fax: 0049 (0)221 – 925717-37 

01 Themenjahr Holland Art Cities:

Cézanne, Picasso und Mondriaan in Den Haag sehen und günstig übernachten

Zum ersten Mal seit 1956 widmet ein niederländisches Museum Paul Cézanne, dem Vater der modernen Kunst, eine Ausstellung. Das Gemeentemuseum Den Haag zeigt seine Malereien in Kombination mit Werken von Pablo Picasso, der sich als künstlerischer Erbe Cézannes ansah, sowie Arbeiten von Piet Mondriaan, der stark von Picasso und Cézanne beeinflusst wurde. Die Malereien sind Leihgaben aus internationalen Sammlungen, wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Kunstmuseum Basel und dem Metropolitan Museum of Art in New York. Insgesamt werden 40 Bilder Cézannes zu sehen sein, so viele wie selten zuvor. Die Entwicklung der Abstraktion und damit der modernen Kunst an sich lässt sich bei der Ausstellung „Cézanne – Picasso – Mondriaan“ auf anschauliche Weise verfolgen.

Im Oktober ist ein Besuch der Ausstellung und Den Haags besonders lohnenswert: Im Zuge des „Hotelmonats“ lockt die Stadt mit günstigen Übernachtungsangeboten. Gleich 24 Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels, darunter das renommierte Kurhaus in Scheveningen sowie das Hotel Des Indes, bieten ihre Zimmer für 25 Euro pro Stern an. Für die günstige Anreise empfiehlt sich die Fahrt mit dem ICE zum Europa-Spezial-Preis, z.B. für die Strecke  Köln-Amsterdam ab 19,- Euro. Auch beim Museumsbesuch kann man sparen: BahnCard-Inhaber erhalten bei Vorlage ihrer Karte im Gemeentemuseum zwei Tickets zum Preis von einem.

„Cézanne – Picasso – Mondriaan“ – 17. Oktober 2009 bis 24. Januar 2010
Gemeentemuseum Den Haag, Stadhouderslaan 41, Den Haag
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

www.niederlande.de; www.haagsehotelmaand.nl (auf Englisch); www.bahn.de

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02 Kulturreisen leicht gemacht:

Die Holland Art Cities Box

Eine spannende Kulturreise mit leichtem Gepäck ermöglicht die neue „Holland Art Cities Box“: die schicke Dose beinhaltet Gutscheine für je zwei Personen für Hollands international bedeutende Museen sowie eine Übernachtung in schönen Hotels und gibt zusätzlich noch wichtige Reiseinformationen zu den vier niederländischen „Art Cities“. Der Clou ist, dass Touristen ihre Kulturreise flexibel  gestalten können: ein Hotel von der „Art Cities“-Liste in der gewünschten Stadt auswählen, Zimmer nach Verfügbarkeit buchen und vor Ort mit dem Gutschein aus der Box einchecken. Das gleiche gilt auch für das Museum: auswählen, Gutschein vorlegen und berühmte Meisterwerke im Original entdecken. Herausgegeben wird die Box von der Art Cities Service GmbH in Kooperation mit dem Niederländischen Büro für Tourismus & Convention.

Für 149 Euro ist die dekorative silberne Box der perfekte Reisebegleiter für Kulturreisefreunde oder aber ein besonderes Geschenk. Zu bestellen ist sie über die Internetseite www.art-cities-box.de.

www.niederlande.de; www.art-cities-box.de

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03 Spitzenfächer und Miniaturgemälde:

Königliche Pracht im Paleis Het Loo


Der königliche Palast Het Loo in Apeldoorn zeigt ab dem 17. Oktober zwei Ausstellungen mit wahrhaft royalem Charakter, bei denen kostbare Fächer und prachtvolle Miniaturen im Mittelpunkt stehen. In der Ausstellung „Entfaltete Schönheit. Königliche Fächer auf Schloss Het Loo“ sehen sich Besucher der großen Fächer-Sammlung der niederländischen Königinnen über den Zeitraum von etwa 1720 bis 1937 gegenüber. Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten Fächer zur Hofetikette, sie waren bei offiziellen Anlässen unverzichtbar. Die kostbar bemalten Gegenstände wurden vor allem als Geschenk überreicht, wie der prächtige Fächer, den Königin Wilhelmina im Jahr 1912 von der Stadt Paris erhielt. Ein weiteres Prachtstück der Ausstellung ist ein mit Brillanten und Rubinen besetzter Fächer, den König Wilhelm III. seiner Frau Emma 1888 zum Geschenk machte.

Daneben kann man auf Het Loo „Die Oranier in Miniaturen“ sehen, eine Übersicht über die schönsten Porträtminiaturen des Hauses Oranien aus vier Jahrhunderten. Das älteste Exemplar ist ein kleines Porträt des Prinzen Maurits von 1619, das jüngste eine Reihe Kinderporträts von Königin Beatrix und ihren Schwestern. Ab Beginn des 17.  Jahrhunderts war die Miniaturmalerei am Statthalterhof in Den Haag sehr beliebt. Einem Familienalbum gleich, bietet die Sammlung einen Blick auf viele Generationen von Prinzen und Prinzessinnen, Königen und Königinnen, aber zeigt auch Porträts von ausländischen Fürsten.

17. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010
Paleis Het Loo. Koninklijk Park 1, Apeldoorn.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, sowie an Feiertagen 10 bis 17 Uhr


www.paleishetloo.nl

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04 Amsterdamer Taschenmuseum:

Traditionelles und Schrilles made in Britain

Das Werk englischer Designer steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung „Made in Britain”, die das Amsterdamer Taschenmuseum Hendriekje zeigt. Englische Designer sind nicht nur bekannt für die Qualität ihrer Arbeit, sondern auch für die Verknüpfung von Tradition und Moderne sowie den Drang nach Innovation. Die Ausstellung zeigt, wie diese Eigenschaften in den Designs der Taschen ihren Ausdruck finden. Für die Sammlung erhielt das Museum Stücke aus den jüngsten Kollektionen von Vivienne Westwood, Alexander McQueen, Stella McCartney und sogar aus der aktuellen Laufsteg-Kollektion von Lulu Guiness. In Guiness’ Designs findet sich der britische Humor wieder: Ihre Taschen haben das Aussehen von auffällig dekorierten Häusern oder Geschäften. Anya Hindmarch hingegen feierte 2007 einen großen Erfolg mit einer Leinentasche mit der Aufschrift „I am not a plastic bag“, mit der sie für nachhaltigen Konsum warb.

Ausstellung „Made in Britain”, bis  21. Februar 2010
Tassenmuseum Hendrikje, Herengracht 573, Amsterdam
Tel.: +31 (0) 20  524 64 52, E-Mail: info(at)tassenmuseum.nl
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 17 Uhr.


www.niederlande.de; www.tassenmuseum.nl

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05 Stimmungsvolle Watteninsel:

Kunstgenuss auf Ameland


Der November ist der Monat der mystischen Stille: manchmal ist das Wetter stürmisch, oft auch neblig. Auf der niederländischen Watteninsel Ameland sorgt dieses Wetter für besondere Lichtverhältnisse, die eine Inspirationsquelle für Künstler sind. In dieser einzigartigen Umgebung findet vom 31. Oktober bis 29. November der berühmte Kunstmonat Amelands statt. In Kirchen, Hotels und Galerien zeigen 73 Künstler aus Schweden, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden ihre Werke. Unter dem Titel „Der dreizehnte Druck“ widmet sich der Kunstmonat dieses Jahr vor allem der grafischen Kunst. Daneben wird unter anderem Malerei, Fotografie, Videokunst und Bildhauerei zu bewundern sein. An den Wochenenden schmücken Live-Musik und Workshops das Programm. 

www.niederlande.de/ausstellungen; www.vvvameland.de

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06 Wie damals:

Solextouren im romantischen Twente


Die malerische Region Twente, gleich hinter der Grenze zu Niedersachsen, können Besucher nun ganz im Stil der 50er und 60er Jahre erkunden. Auf so genannten Solex-Mofas geht es nostalgisch und mit entspannten 25 km/h auf verschiedenen Touren entlang alter Wassermühlen, Landgüter oder Handwerksbetriebe. Zunächst wird eine kurze Einführung in das Mofa-fahren gegeben. Zwischendurch sind gemütliche Kaffeepausen oder Gaststubenbesuche eingeplant.
Für den Herbst haben die Veranstalter sich ein spezielles Angebot einfallen lassen: Zu dieser Jahreszeit ist eine Fahrt zum romantischen Landgut Singraven besonders sehenswert. Während der Tour erhält die Gruppe eine Führung durch die alte Wassermühle des Landguts und sieht, wie auf traditionelle Weise Holz gesägt wird. Weiter geht die Fahrt zu einem gemütlichen „bruin café“. Diese traditionellen Kneipen sind der Inbegriff niederländischer „Gezelligheid“, und zur Stärkung wird hier ein ursprüngliches, einfaches Mahl serviert. Die dreistündige Fahrt kostet inklusive Führung und Verzehr 39,50 Euro pro Person. Sonntags beinhaltet die Tour anstatt des Mühlenbesuchs eine Führung in einer Kerzenmanufaktur, mit der Möglichkeit, selbst kreativ zu werden.

Solexverhuur Dinkelland, Johanninksweg 78, Denekamp
Tel: +31-(0)6-25046432
www.solex-huur.nl (NL); www.niederlande.de/de/imgruenen/

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07 Große Band ganz klein:

Golden Earring in Madurodam


Golden Earring, eine der erfolgreichsten niederländischen Bands aller Zeiten, sind ab sofort in Den Haag im Miniformat zu sehen und zu hören: In der Miniaturstadt „Madurodam“ befindet sich seit neuestem ein Festivalgelände im Maßstab 1:25, auf dem eine Menschenmasse Golden Earring zujubelt und tanzt. Wahlweise erklingen per Knopfdruck die Nummer-1-Hits „When the lady smiles“, „Radar love“ oder „Twilight zone“. Madurodam zeigt alles im Kleinformat von 1:25, was für die Niederlande typisch ist: Grachten, Windmühlen und Giebelhäuser genauso wie modernste Hafenanlagen, den Flughafen Schiphol oder ein Fußballstadion.

Öffnungszeiten: bis 31. März 2010 täglich von 9 bis 18 Uhr

www.madurodam.nl

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08 Last-Minute Familienurlaub:

Gruselspaß zu günstigen Preisen

Auf Gruseltour in der niederländischen Provinz Flevoland: Jedes Jahr zu Halloween verwandelt sich der freundliche Freizeitpark Walibi World bei den „Fright Nights“ in eine Welt des Schreckens: An den Wochenenden vom 17. Oktober bis zum 1. November lehrt Walibi World seine Besucher ab 18 Uhr zwei Stunden lang mit speziellen Shows, Geisterbahnen und Straßenzügen das Fürchten. Kleine Kinder sollten dann lieber zu Hause bleiben oder sich auf den Besuch der 40 anderen Attraktionen ohne Gruselfaktor beschränken. Familien, die günstig in Flevoland übernachten möchten, können das Angebot des Ferienhausanbieters Belvilla nutzen: Belvilla lockt mit Vergünstigungen von rund zehn Prozent für Last-Minute-Urlauber. Im grünen Flevoland, auf dem Gelände eines Bauernhofs, liegt der Belvillapark „Eigen Wijze“. In den umliegenden Naturschutzgebieten laden zahlreiche Rad- und Wanderwege zu Sport und Erholung ein.

www.niederlande.de; www.walibi.nl; www.belvilla.de

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09 Bewährte Gaumenfreuden:

Wildwochen in der Achterhoek

Mit zartem Wild aus der Region verwöhnt die niederländische Grenzregion Achterhoek ihre Besucher bei den „Wildwochen“. Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember laden wieder rund 30 Restaurants zur Kostprobe ein. Die erstklassigen Gerichte während der Wildwochen in der Achterhoek reichen von Hase und Fasan bis hin zu Wildschwein und Reh. Angerichtet werden sie mal traditionell, mal als besondere Kreation – stets verfeinert mit regionalen Spezialitäten wie Töddenkereltjes und Oude jurken. Verfeinert werden die schmackhaften Gerichte mit dem Wein des Jahres. Dieser kommt 2009 aus der südafrikanischen Stadt Wellington: „Doolhof Wine Estate“.

Begonnen wird mit einem wahren Schnäppchen: Vom 15. bis 21. Oktober präsentieren die teilnehmenden Restaurants ein spezielles Drei-Gänge-Menü für den einheitlichen Preis von 29 Euro – als Hommage an die 29 Jahre währende Zusammenarbeit. Wie das Menü im Detail konzipiert wird, hängt vom Koch ab: So ist Abwechslung garantiert. Termintipp: Am 1. November sind Feinschmecker von 15 bis 20 Uhr herzlich dazu eingeladen, dem Wildfest des Gasthofes „De Gulle Waard” in Winterswijk beizuwohnen. Winterjacken sind sehr zu empfehlen – das Ereignis findet draußen statt.

www.wildetenindeachterhoek.nl; www.niederlande.de

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10 Änderung im niederländischen Nahverkehr:

Praktische Chips ersetzen Fahrkarten

Im öffentlichen Personennahverkehr der Niederlande werden im nächsten Jahr alle Fahrkarten nach und nach auf Chipkarten umgestellt. Diese gelten sowohl für Busse und Straßenbahnen als auch für den Bahnverkehr der Nederlandse Spoorwegen (NS) und sollen das Fahren einheitlicher und einfacher machen.

Die Karte selbst erinnert an eine ec-Karte und enthält einen Chip, auf dem wahlweise ein Abonnement gespeichert ist, eine bestimmte Strecke oder ein Betrag, der „abgefahren“ werden kann. Für Touristen ist eine „Wegwerfchipkarte“ am besten geeignet. Erwerben kann man diese an einem Automaten an den Stationen und Bahnhöfen oder künftig auch in Bussen und Straßenbahnen selbst. Bei den Wegwerfkarten kann man sich ebenfalls entscheiden zwischen z.B. Mehrtageskarten, bestimmten Strecken oder einer bestimmten Anzahl Fahrten. Bei Gruppen braucht jeder eine eigene OV-Chipkarte. Geht die Fahrt los, hält man seine Karte zu Beginn, beim Umsteigen und bei Beendigung der Fahrt vor das am Eingang angebrachte Kartenlesegerät.
 
Derzeit gilt die OV-Chipkarte bereits im ÖPNV der Provinzen Noord- und Zuid-Holland, Utrecht, Friesland und der Region Arnheim-Nimwegen. Am 1. November wird sie außerdem in den Provinzen Gelderland und Overijssel eingeführt. Ab 1. Oktober gilt die Chipkarte im Bahnverkehr der niederländischen Bahn Nederlandse Spoorwegen, bis Mitte 2010 sind aber auch die alten Papiertickets noch gültig und zu kaufen.

www.ov-chipkaart.nl (NL/EN); www.ns.nl (NL/EN)

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